Fahrzeug: LF 8/6

Löschgruppenfahrzeug LF 8/6

F2 Feueralarm: Wohnhausbrand

Lage beim Eintreffen:

• Feuer und starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude

Tätigkeit der Feuerwehr:

• Mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Gebäude

• Zeitgleich Außenangriff um ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern

• Die Drehleiter aus Friedberg wurde vor dem Gebäude in Stellung gebracht, um Außenangriff (Dachstuhl) vorzunehmen.

Bericht der Wetterauer Zeitung:

Feuer in Assenheim: Brandursache ermittelt – Spendenkonto eingerichtet

In Niddatal-Assenheim hat ein Wohnhaus im eng bebautem Ortskern gebrannt. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

• Wohnhaus in Niddatal-Assenheim in Vollbrand
• Eng bebauter Ortskern
• Bewohner in Sicherheit
• Wohnhaus nicht mehr bewohnbar
• Haustiere verendet
• Spendenkonto eingerichtet

Update, 6.3.2020, 15.19 Uhr: Der Brand, der am Mittwoch ein Fachwerkhaus in der Altstadt unbewohnbar gemacht hat, ist durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Das teilte die Polizei auf Anfrage mit.

Laut Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel ist die Familie, deren Haustiere bei dem Brand ums Leben kamen, mittlerweile in einer städtischen Wohnung untergekommen. Während Sachspenden derzeit noch nicht benötigt werden, ist auf Initiative von Sandra Brück aus Assenheim ein Spendenkonto bei der Sparkasse Oberhessen eingerichtet worden. Ob Spendenquittungen ausstellt werden können, soll Montag mit dem Finanzamt geklärt werden.

Sparkasse Oberhessen, IBAN: DE 54 5185 0079 10283 524 56, Empfänger “Brandopfer Assenheim”; Verwendungszweck “Brand Hintergasse Assenheim”

Update, 4.3.2020, 14.12 Uhr: Nach dem Brand in dem Wohnhaus in Niddatal-Assenheim ist das Fachwerkhaus nicht mehr bewohnbar. “Die Brandschäden sind nicht unerheblich”, sagte Kreisbrandinspektor Lars Henrich auf Nachfrage. Das Haus sei sanierungsbedürftig, aber nicht einsturzgefährdet. Henrich vermutet, dass der Schaden im hohen fünfstelligem Bereich liege.

Wäre das Feuer am Abend ausgebrochen, hätte es womöglich schlimmer ausgehen können. Wenn viele Autos den engen Gassen der Assenheimer Altstadt stehen, ist es für die Feuerwehr ein großes Problem. Als am Mittwoch gegen 12 Uhr das Feuer in der Hintergasse ausbrach, waren es glücklicherweise nicht so viele. “Die Feuerwehr hatte Glück, dass sie so gut ans Haus herankam”, berichtet Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel auf Anfrage. Abends hätten wohl die Autos der Anwohner die Straßen verstopft. Wenn das Ordnungsamt bald wieder besser ausgestattet sei, werde man hier die Kontrollen verstärken müssen.

Die Bewohnerin, die im Haus war, als das Feuer ausbrach, und ihr Mann sind inzwischen bei Bekannten untergekommen. “Sie stand unter Schock.” Die Stadt stehe bereit, falls Hilfe benötigt werde, verspricht der Bürgermeister.
Inzwischen ist auch klar: Es haben nicht alle den Brand überlebt. Die Haustiere, zwei Katzen und ein Hund, der Bewohner konnten nicht gerettet werden und seien in den Flammen verendet, sagte Henrich.

Feuer in Assenheim: Brandursache noch unklar

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. Die Beamten der Kriminalpolizei Friedberg sind vor Ort und ermittelten in alle Richtungen hieß es von Seiten der Polizei. Die Polizei gehe davon aus, dass der Brand in der Küche ausgebrochen sei.

Update, 4.3.2020, 12.07 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, konnte die Feuerwehr den Brand im Wohnhaus in Niddatal-Assenheim mittlerweile löschen. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Erstmeldung, 4.3.2020, 11.29 Uhr: Aktuell kommt es aufgrund eines Wohnhausbrands zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei in der Hintergasse in Niddatal-Assenheim. Die Feuerwehr ist mit 40 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu löschen.

Wie Kreisbrandinspektor Lars Henrich auf Nachfrage mitteilte, sei in einem Zimmer im Erdgeschoss ein Feuer ausgebrochen. Das Feuer in dem Wohnhausanbau habe inzwischen auf das Dach übergegriffen. Der Dachstuhl stehe im Vollbrand.

Feuer in Assenheim: Umliegende Gebäude evakuiert

Die Bewohner des Wohnhauses sind laut Henrich in Sicherheit und werden derzeit vom Rettungsdienst betreut. Die Einsatzkräfte versuchen mit der Drehleiter der Feuerwehr Friedberg von außen und unter Atemschutz von innen den Brand zu bekämpfen.

Problematisch gestalte sich die enge Bauweise in dem Ortskern. Die Feuerwehr sorge mit einer besonderen Technik dafür, dass der Brand nicht auf andere Gebäude übergreift. Sicherheitshalber haben die Einsatzkräfte die Bewohner der umliegenden Gebäude evakuiert. Die Feuerwehr kontrolliere die Gebäude immer wieder.

Aufgrund der Löscharbeiten kann es derzeit zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Quelle: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/niddatal-ort848704/feuer-assenheim-haus-nach-brand-nicht-mehr-bewohnbar-13572511.html